Rezensionen

Pressestimmen - Chymeia 2008

BaZ: Dunkle Herzen | Schweiz
Cell Division dreht den Spiess um: Anders als andere Gothic-Bands verzichten sie auf eine bedrohliche Soundkulisse und elektronische Spielereien und geben in der Cargo Bar ein Akustik-Set. Für das Unplugged-Konzert greift die Band auf ihre letzten vier Alben zurück. Auf jenen ist Gelgia Caduff aus Nunningen zu hören, die der Formation eine charakterbildende Stimme gibt. Der Sound von Cell Division ist nach wie vor geprägt von den musikalischen Hintergründen der Gründer: Dark-Rock, Metal, Punk und Jazz-Funk. Dies hat sich im Laufe der Jahre natürlich gewandelt, aber die Grundmusik im Herzen ändert sich ja meistens nicht komplett.


Side-Line Magazine | Belgium
After the “Tsunami”-cd released in 2004 and the “Dirge For The Doomed”-single released in 2005 it seems to have taken a while to this Swiss combo to achieve their new release. I can immediately assure you it was a worth the wait as “Chymeia” became a real impressive opus. The songs seem to exorcize all the different influences from the members, but the main musical inspiration sounds like gothic and pop. The mix of both of these components works remarkably and stands for numerous cool pieces. Some traces of pure new wave and melancholic moods accentuate the colour of “Chymeia”. In every song you’ll always find some catchy elements that you easily will keep in mind. The certain fragile female vocals create an alluring duality with the heavier guitar riffs, but everything sounds in perfect balance. I’m not surprised to find this album back on the famous DAC (German alternative charts) because it simply deserves to be there! As most recommended cuts I’ll push “Dirge For The Doomed” (known from their previous single) and “Twilight” to the forefront! An album to watch out for while I’m dreaming to see this band on stage together with The Birthday Massacre…that would be simply sublime… (ED:8)ED.


Back Again | Deutschland
Ich freue mich immer wieder, dass ich die Karriere der Schweizer Band CELL DIVISION seit ihrem ersten Album “Dissolve” mitverfolgen konnte. Es ist sicher nicht ganz abwegig, diese seit nunmehr fast fünfzehn Jahren aktive Band als eine der besten Bands des kleinen Alpenstaates mindestens seit den 80er Jahren zu bezeichnen. Vor allem, weil man von dort meist eher elektronische Klänge gewohnt war. Als gitarrige Wave-Rock-Band dürften CELL DIVISION in ihrer Heimat relativ konkurrenzlos sein und so ist es auch kein Wunder, dass die Veröffentlichungen auch über die Grenzen hinaus viele Fans gefunden haben.
Nun also Album Nummer 3…was hat sich getan? Zu hören gibt es weiterhin eingängigen Gitarren-Wave mit Frauengesang, der auch gerne mal etwas hymnisch wird und vor allem von der Eingängigkeit und der Stimme lebt. Die Wurzeln liegen klar in den 80er Jahren irgendwo zwischen den Chameleons und dem Mitt-80er 4 AD-Sound, verbunden mit Anklängen an Bands wie All About Eve oder (aus den 90ern) The Breath Of Life, Inkubus Sukkubus und Die Laughing, alles jedoch weniger gotisch, als dunkel-rockig. Hier und da klingt die Stimme auch ein klitzekleines bisschen nach Siouxsie Sioux, liefert dabei aber auch tolle verzweifelte und rotzige Momente ab. Aus der ganz abgeschotteten Wave-Schublade hat die Band sich inzwischen ganz gut befreit. Diverse Einflüsse werden zugelassen und so entsteht eine Art Alternative-Wave-Rock, der über die schwarze Szene hinaus auch andere Leute ansprechen sollte. Gaaaanz selten gibt es auch ein paar Gothic Metal-Anklänge, die ich für die schwächeren Momente des Albums halte. Das bleibt aber eher die Ausnahme. Insgesamt liefern CELL DIVISION ein wirklich gutes Album ab, das alte Fans bei der Stange hält und sicher neue hinzugewinnen kann. Eigentlich müsste die Band längst richtig groß sein, aber wahrscheinlich stört dafür die Herkunft aus der Schweiz, was natürlich völlig hirnrissig ist. Da hilft nur Mundpropaganda, also: jedem von CELL DIVISION vorschwärmen. (A.P.)


Mezzarock | Schweiz
Also eigentlich ist dieser „Gruftisound“ ja gar nix für mich, aber mit dieser CD kann ich mich ganz gut anfreunden. Bereits beim Opener „Jaded“ war ich von Gelgias Gesang fasziniert. Die Frau hat wirklich eine geile Stimme. Manche hohen Töne klingen etwas suboptimal, aber mir gefällt das gefühlvolle und die Kraft, welche in den Songs rüberkommen. Es geht zwar eher düster zur Sache, doch es wurden auch einige Rockparts, welche sehr gut passen, mit eingebaut. Was mir sehr gut gefällt, ist dass jeder Song anders klingt, was ich mir bei dieser Musik nun wirklich nicht gewöhnt bin. Meist klingt das ganze Geheule und Gejammere für mich ziemlich gleich, hier wird mir aber (sowohl musikalisch wie auch im Songwriting) genügend Abwechslung geboten ;o) „White Pain“ gefällt mir sehr gut und „Shut Up“ lässt sogar mein Metal Herz etwas höher schlagen *g* (und ist deshalb auch logischerweise mein Favorit auf diesem Album). Musikalisch gibt es an diesem Album nichts auszusetzen. Sämtliche Instrumente harmonieren optimal miteinander; egal, ob die sanften oder die härteren Töne gespielt werden, das Ganze klingt wirklich gut aufeinander abgestimmt. Qualitativ ist das Album auch top. Mit „Überdimensional“ gibt es sogar noch ein Lied in deutsch, welches mir jedoch gar nicht gefällt, das ist mir dann doch zuviel Elektro! Alles in allem denke ich jedoch, mit „Chymeia“ haben CELL DIVISION ein Album auf den Markt gebracht, welches sowohl dem gänzlich schwarz gekleideten Hörer, wie auch dem heller bekleideten Publikum gefallen wird. Einmal bei denen reinzuschnuppern kann ich jedenfalls nur empfehlen! 7 Punkte


Rock Oracle | Russia

швейцарские дарк-рокеры CELL DIVISION - о совместной работе со Свеном Фридрихом (DREADFUL SHADOWS, ZERAPHINE, SOLAR FAKE), своей потенциальной аудитории и свежем альбоме «Chymeia».


Fireworks | UK

«Another exciting band from Switzerland are goth/rock band CELL DIVISION led by the amazing Gelgia C. I adore this band and found their songs to be hugely inspirational and diverse.» (download Artikel)


Dark City | Russland

Cell Division - Chymeia - Rezension


Gothic Magazine | Deutschland

Cell Division - Reifezeit.


Metalworld | Schweiz
Unaufdringlich melancholisch, aber höchst originell und facettenreich kommt «Chymeia», das neue Album von Cell Division, daher. Ein teils rau, teils fein, aber meist eng gewebter Klangteppich verbindet die Songs miteinander. Verspielte Jazz-Elemente («Dreams»), kantige Punk-Riffs («Shut up») und unerwartete Elektro-Klänge («Waste land»/«Überdimensional») ragen daraus hervor und verleihen jedem Track ein ganz eigenes Gesicht. Dass die Stimme von Gelgia C. nicht jede vorgegebene Kurve sauber mitfährt, wirkt charmant und verhindert, dass auch so wunderschön arrangierte Balladen wie «Dirge for the doomed» nicht zu glatt geschliffen dahinsäuseln. Das neueste Werk des experimentierfreudigen Zürcher Quartetts lässt sich in keine Schublade einordnen. Und trotzdem kann auch ein hartgesottener Metaller seine Freude an diesem von düsteren Gitarrenklängen durchsetzten Album haben, denn Cell Division beweisen: Für Bands mit weiblichen Stimmbändern gibt es durchaus Möglichkeiten, sich erfolgreich vom Einheitsbrei aus «Nightwish»-Klonen abzuheben. Bleibt nur noch eine Frage: Was zum Geier hat der Albumtitel «Chymeia» zu bedeuten? «Chymeia» ist der griechische Begriff für die Kunst des Giessens, woraus sich auch das Wort «Alchemie» ableitet. Meine Theorie zur Namensgebung: Genau wie damals die Alchemisten braucht man eine gehörige Portion Aufgeschlossenheit und Offenheit für Neues, um dieses spezielle Album geniessen zu können.
Darkwing Sid


Rock Underground | Brazil
Para quem já está familiarizado com os suíços do Cell Division, o seu terceiro álbum não é grande, mas com algumas músicas de que elas poderiam realizar alcançar uma maior audiência. Ainda combinam Rock com influências novas, mas o Cell Division tem sons mais atualizados, em comparação com um lote de bandas que já soam démodé. E essa a diferença com um monte de outros lançamentos. Os quatro membros da Cell Division trouxeram uma série de diferentes influências para a banda, como punk, metal, mas também jazz e com o passar dos anos todas estas a derreter juntos em que a banda soa como esses dias. Sobre o álbum anterior Tsunami (2004 – nota, se foi lançado em 2004 mesmo, foi antes do Tsunami ter acontecido) eles conseguiram criar este primeiro resultado, que eles continuem sobre o novo álbum, um som melancólico, em que a voz de Gelgia é um elemento importante. Às vezes o Cell Division soa quase como uma média banda de Rock, mas com a maioria das músicas que eles conseguem criar uma espécie de misteriosa atmosfera que dá o material muito mais profundidade. Melhores exemplos são as canções Wasteland, Dreams, The Dead Rose e Überdimensional e seria bom ouvir Gelgia cantar em alemão com mais freqüência, enquanto ela traz algo extra ao som de Cell Division. RS – 8,0


Vampirefreaks.com | USA
Recipe: The Breath of Life combined with Sunshine Blind, seasoned with Gitane Demone and a dash of Courtney Love

Cell Division is a female-fronted guitar-oriented goth band from Switzerland with a languorous throw-back sound that will appeal to fans of Switchblade Symphony. The band, which formed in 1995 and has gone through several personnel changes, currently features the lithesome voice of singer Gelgia C., and boasts a background in dark rock, metal, punk, and jazz. While there are occasional jazzy and punk touches on Chymeia, the album is firmly centered on melancholic dark rock.

This focus is immediately evident on the album?s lead-off track, ?Jaded,? which features mid-tempo guitar, acoustic drums, old-school goth bass, and Gelgia C.?s seductive Gitane Demone meets Courtney Love voice. Track 2, ?White Pain,? offers a slower, more sensual approach with a dark Switchblade Symphony edge. Punk notes are evident on track 3, ?Wasteland,? which features a pulsing base, tribal drums, and a Dinah Cancer-esque vocal delivery at moments.

The ensuing tracks vary from more languorous pacing and delivery to a harder rocking sound, but all fall easily into the category of female-fronted guitar goth?with the possible exceptions of tracks 8 and 10. Track 8, ?Uberdimensional,? is a loungey track showcasing some jazz elements, and track 10, ?Twilight,? is an acoustic ballad.

Overall, Chymeia is a solid release from a talented quartet that produces very competent guitar-based goth rock. Give this one a shot.

Rating: 8/10


Wochenblatt Schwarzbubenland / Laufental | Schweiz
"Das Album vereint Einflüsse aus verschiedenen Musikszenen zu einem in sich stimmigen Gesamtwerk." [ganzer Artikel lesen]


Sonic Seducer 04/08 | Deutschland
"...den Sprung, den Cell Division mit "Chymeia", ihrem neusten Werk, vollbringen, ist ein grosser. Ein richtig, richtig grosser." Thomas Thyssen [ganzer Artikel lesen] [Soundcheck 5.85 Punkte]


Orkus Nr. 4/08 | Deutschland
"Wenn Sie noch aktiv wären, müssten sich The Gathering dieser Tage ganz warm anziehen, denn mit dem jüngsten Cell Division-Album bekämen sie ernsthafte Konkurrenz..." [ganzer Artikel lesen]


NecroWeb | Deutschland
Cell Division sind eine dieser Bands, die wohl zehn Jahre in den Startlöchern stehen um ganz Großes zu reißen, während links und rechts belanglose Puderzuckerkapellen vorbeiziehen und den Erfolg einheimsen. Hoffen wir, dass "Chymeia" den wohlverdienten Durchbruch bringt, denn was das schweizer Quartett um Sängerin Gelgia hier auffährt ist nichts weniger als intelligent, charismatisch und partytauglich zugleich. Irgendwo im Spannungsfeld zwischen Crüxshadows, Bobo In White Wooden Houses, The Bloodflowerz und den Cranberries entfalten sich zehn abwechslungsreiche Rocksongs, die trotz stilistischer Ausflüge in unterschiedlichste Gefilde einen dunkelroten Faden durch das Album ziehen. Elegische Hymnen ("The Dead Rose") fügen sich genauso nahtlos in das überwiegend mittelschnelle Werk wie elektronisch angehauchte Disconummern ("Überdimensional", "Wasteland"). Bemerkenswert vielschichtig sind außerdem die Arrangements, so dass es auch nach mehrmaligem Hören noch spannende Details zu entdecken gibt. Kurzum: Cell Division liefern eine hochwertige Platte ab, die auch über die schwarze Szene hinaus begeisterte Käufer finden dürfte. (9 von 10 Punkten)


Gothronic | Holland
Cell Divisison is a so far pretty unknown name from Switzerland. They play a very enjoyable mixture of gothrock, darkwave and indie and with Chymeia they have a new album out. This gets released nearly 4 years after the previous album named Tsunami which was in 2005 already followed by the new single ‘Dirge for the Doomed’ tha can also be found on this recording. The song ‘Hypnotized’ from Tsunami got spinned regularly by myself when I DJ’d and each time it resulted in crowded dance floors with it’s catchy mixture of electro and darkwave rock. Musicwise this new album, which really shines in the first half, at some moments again reminds of well known names such as The Birthday Massacre, Garbage and especially Faith & The Muse. Because of the vocals of Gelgia, but also because of the ethereal touch in the songs that’s present quite often. Listen for instance to the danceable single ‘Wasteland’ and i’m sure you’ll catch my drift. On Chymeia the influences even go somewhat further than on Tsunami, with triphop and jazz strikingly intricately processed in the spontaneous indierock sound of Cell Division. It is indeed recognizable that a new bass player has been added to the band. It only remains unclear why ‘Uberdimensional’ is sung in German, while the singer sings in English quite well and all the other songs are sung in English. A killer song like ‘Hypnotized’ is not to be found on this album but it is recording with pretty decent and accessible dark rock tunes with exceptionally good female vocals. ‘Jaded’, ‘Wasteland’, ‘Dirge for the Doomed’, ‘Shut Up’ en ‘Should I’ are the best songs.


Mick Mercer | England
Chymeia river? Oh forget it! If you’re not in the mood….

I like their character in so confidently designing unusual songs, where the hardest part is always to make something seem easy. This is an album full of the disgracefully gracious ideas, compulsively melodic, easy on the ear and yet often welded to disquieting themes.

‘Jaded’ is spry, with someone uncaring about their surroundings, only brought to life by their love and this lush, emotional tale is marked, as is the whole album, by crisply delineated instruments, but always with an unexpected emphasis, or with energy suddenly looming. ‘White Pain’ is hollowed out indie with some disturbing food/eating imagery going for breakfast to flesh. In ‘Wasteland’ the synth quicksand bubbling and plinking, into which they all sink, is like ‘Sheepfarming’-era Toyah, then ‘Dirge For The Doomed’ delights with its slow, doleful bass, and exhausted guitar that lap against a beautifully haunting alt-rock chorus like a slow motion Darling Violetta; a song packed full of winning touches and yet probably their least demanding number.

‘The Dead Rose’ moves from the elegantly descriptive to angst driven, continuing their variety, austere yet reflective with stunning, studied vocals. A paean to exasperation, ‘Shut Up’ made me laugh with a wonderfully deliberate vocal delivery and an infectiously brusque chorus. ‘Should I’ with its nicely exposed vocals depicting a protagonist wrestling with admitting disappointment or accepting dreaded normality shows how easily they give a slender premise full-bodied shape, a dignified yet fluid rhythms enveloping some gently inviting guitar.

‘Dreams’ ushers in another mood with knobbly bass and skittish vocals, a saucy nightclub fusion filled with amiably ambling jazz piano and meandering guitar, then we lose sight of the meaning when ‘Überdimensional’ is sung in German, an unusually consumptive toytown synth bleating, and before you know it’s all over too soon with a real jewel, in ‘Twilight.’ Here again a questioning character refuses to relinquish their own way of living, but has questions to ask; the song again picking up a subtle intensity, with feuding guitar until it appears to simply be fading out in a fairly ordinary fashion, but at six minutes long and with the end apparently occurring courtesy of a groaning synth wind they then sustain this for two whole minutes, and as it groans away happily, basically like a snoring organ, it is hilarious! Eventually they all glide back in for a mental end, like radioactive slinky dub, and their audacity is heart-warming.

Utterly wonderful.


Darkerradio.de | Deutschland
Die 1995 in Zürich gegründete Dark/Alternativ Rock-Band Cell Division hat kürzlich ihr neues Album “Chymeia” vorgelegt. Unter dem Motto “Die Chemie stimmt” vereint das Quartett einmal mehr viele unterschiedliche Musikstile zu einem stimmigen Gesamtwerk.

Die 10 Songs sind von Trip-Hop, Club-Dance und sogar Jazz inspiriert; zusammengehalten wird das Ganze von dem gitarrenschweren Grundton und einer gewissen Melancholie. Einer der Songs ist zwar nicht neu, doch wer nicht im Besitz der “Dirge for the Doomed”-Single ist, wird sich freuen - es handelt sich dabei nämlich um jene Auskopplung.

Was die Königsklasse der Instrumente anbelangt, spielen Cell Division nach wie vor in der ersten Liga: Gelgia C. beeindruckt mit ihrem ausdrucksstarken Gesang.


Terrorverlag.de | Deutschland
CELL DIVISION blicken bereits auf eine 13-jährige Bandgeschichte zurück und veröffentlichen dieser Tage ihr viertes Album „Chymeia“, was im Altgriechischen so viel wie „Schmelzung“ bedeutet. Tatsächlich finden bei CELL DIVISON die musikalischen Wurzeln der vier Protagonisten Gelgia C. (Vocals & Violine), Mirjam G. (Gitarre & Vocals), Dani T. (Programming & Drums) und Oli S. (Bass) einen gemeinsamen Schmelztiegel, in dem Dark Rock, Metal, Punk, Hardcore und Jazz-Funk zusammenfließen und ein abwechslungsreiches neues musikalischen Bild abgeben.

Den Anfang macht „Jaded“, das besonders von Gelgias ausdrucksstarkem Gesang und dem flotten Sound beherrscht wird. „White Pain“ schlägt ruhigere und auch etwas düstere Töne an, bevor mit „Wasteland“ das Tempo wieder anzieht und ein wummerndes Endzeit-Szenario gezeichnet wird. „The Dead Rose“ ist eine melancholische Ballade, die von treibenden Gitarren und Synthies abgelöst wird, die sich mit „Shut Up“ fast poppig ins Hirn brennen. Gefühlvoll schließt sich „Should I“ an, dann setzt „Dreams“ einige jazzige Akzente, die sich hervorragend mit dem vorherrschenden Dark Wave verbinden. Die Eighties hinterlassen auf „Überdimensional“ einen unterkühlten deutschsprachigen Gruß, dann haucht Gelgia bei„Twilight“ ein letztes Mal ihre eindringlichen Vocals ins Mikro, die kongeniale Unterstützung bei der Instrumentalfraktion erfahren.

Zweifellos zählen CELL DIVISION zu den Vertreter der Goth Rock-Szene, die weit über den Genre-Tellerrand hinaus interessant sind und musikalisch einiges zu bieten haben. Gelgias Stimme bewältigt problemlos Höhen ohne ins Knödeln zu geraten und auch an den Instrumenten versteht man sein Handwerk. Schweizer Wertarbeit!


Obliveon.de | Deutschland
„Chymeia“ ist das vierte Album der eidgenössischen Cell Division, die bereits seit 1995 unbeirrt ihren musikalischen Weg gehen und sich unbeeindruckt von allen musikalischen Trends auf das konzentrieren, was sie am besten beherrschen, nämlich kraftvollen Gothic Rock, der getragen wird von dem kraftvollen und ausdrucksstarken Gesang von Sängerin Gelgia C. Dass die musikalischen Vorbilder Cell Divisions dabei im Gothic der 80er Jahre verwurzelt sind, lässt sich auch mit „Chymeia“ nicht verleugnen, wobei dieses Mal vor allem die rockigeren Nummern wie „Wasteland“ oder „Sut Up“ aus den zehn Songs des Albums herausragen. Auch ruhigere Nummern wie „Dirge For The Doomed“ oder das fast schon epische Ausmaße annehmende „The Dead Rose“ können vorbehaltlos nicht nur mit tollen und einprägsamen Melodien überzeugen, sondern auch spieltechnisch und vor allem atmosphärisch. Trotz alledem haben Cell Division sich immer noch einen rauen Unterton bewahrt, der der Band das gewisse „Etwas“ verleiht und auch „Chymeia“ sich positiv von vielen anderen Veröffentlichungen des Genres abheben lässt. Erneut ein sehr empfehlenswertes Album der SchweizerInnen. 8/10 - MK


Powermetal.de | Deutschland
Eines gleich vorweg: mit hartem Rock oder gar Metal im konventionellen Sinn haben CELL DIVISION noch immer (auch wenn mir das frühre Schaffen dieser Schweizer nicht bekannt ist) nichts am Hut. Dieses Quartett aus der Eidgenossenschaft verquickt zum größten Teil ungemein entspannte, eher ruhig dargebotene Töne zu einer sehr interessanten Melange, die in erster Linie davon lebt, dass Sängerin Gelgia C. eine sehr variable Stimme hat und man offenbar die Tracks auf die Stimmkraft dieses Mädels zugeschneidert hat.

Basierend auf dezent rockenden Klängen offerieren die Damen und Herren zehn abwechslungsreiche Kompositionen. Von poppigen Sequenzen über Jazz-Anleihen bis hin zu recht eigenwilligen, experimentell anmutenden Passagen ist auf "Chymeia" ein sattes Sammelsurium verewigt. Als gemeinsamen Nenner aller Songs lässt sich eine latente Melancholie eruieren - sowie die Gewissheit, es zum Großteil mit Ohrwürmern zu tun zu haben. Ebenso zieht sich eine sehr düstere Grundstimmung durch das gesamte Album, die sich im Endeffekt sehr positiv auf den Gesamteindruck auswirkt. Soll heißen, Moll regiert das Geschehen und mit Ausnahme des in meinen Ohren zu sehr nach der NDW klingenden 'Überdimensional' können die Schweizer damit auch punkten. In erster Linie sind es das extrem Hit-verdächtige, locker-flockige 'Shut Up' und das dezent an eine heftigere Variante meiner Landsleute von PAPERMOON erinnernde 'Twilight', die sich gnadenlos ins Gehirn einfräsen.

"Chymeia" ist zwar definitiv nicht mein Jagdrevier, aber fraglos eine durchaus gelungene Scheibe, die uns CELL DIVISION hier auftischen. Ein Selbst-Test vor dem Kauf sollte hier aber unbedingt angesagt sein!

Anspieltipps: Shut Up, Twilight


Dead Of Night | USA
Cell Division stands out as one of the premier new voices in Goth due to the number of musical stylings they pull from while maintaining something dark and poignant. Due in large to the diversity of each individual band members musical leanings and tastes you can hear elements of industrial, pop, jazz, rock and even dance hall music and yet, no one element overshadows the whole.

Their latest release Chymeia is a band that is showcasing the collective best of what a Goth band can offer whilst pushing the boundaries and giving us pause to reconsider the directions and forms that this music is capable of taking..

This band doesn't shy away from touchy subject matter either, leaving behind the typical self woe, doom and gloom that is the ilk of so many genre bands, Cell Division even takes on enviromental issues in songs like Wasteland. A tongue in cheek sense of humor even turns up whilst taking vicious stabs and lashing out at the vacuous during the angry rant anthem Shut Up.....

The ten tracks on this CD have an appeal for those that are looking to bridge the gap between the old and new, offering the listener a unique amalgamation of styles and subgenres colliding.


Glasswerk National | England
‘Jaded’ the first track presents us with a singer whose voice sounds spookilly like a cross between Kate Nash and Sophie Ellis Bextor. Cut to Track 2: Suddenly we are listening to Tina Root from Switchblade Sympathy crossed with Echobelly.The mind is now active and paying full attention. We have a rather multi-talented voice and thankfully the rest of the band are just as gifted – each pulling on chords of favourite music pastimes. Gothic rock, Classic Rock, Darkwave and Trip-Hop electronica are all present and accounted for.

The album itself doesn’t check the same box more than once. Cell Division seem to have gone to great lengths to explore as far afield as they can. There are undoubtly mis-steps here and there, but the overall effect is a pleasing and memorable one.

The only real misfortune is in ‘The Dead Rose.’ It is a lengthy affair and one that endevours to be large and epic. Unfortunatley it is the chorus that lets the song down gravely. Something grander should have been in its place instead of what appears to be more of an emo rant.

It is unffair to make such harsh criticisims of what really is only a spec on an otherwise hugely varnished surface. Chymeia lives up to its word, the band themselves incorporate such a solid stance on where they would like themselves to be placed in the world of music. And what is best about it all is that they have nowhere else to go but up. With such a bredth of inspiratons they have left themselves open to go pretty much in any direction they chose.


Darkheart | Deutschland
Cell Division liefern mit Chymeia ihre bislang aufwendigste und ausgereifteste Produktion ab. Selten gelingt es auf einem Album so viele verschiedene Musikeinflüsse stimmig zu vereinen. Jeder der vier Musiker von Cell Division hat sich bei diesem Album zu 100 % eingebracht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Dunkle gitarrenlastige Songs voller Melancholie - moderner Rock/Pop, der gefällt! Sängerin Gelgia drückt durch ihre charismatische Stimme erneut dem Album ihren Stempel auf. Jeder Song für sich wirkt besonders - und die Band experimentiert auch freudig mit genrefremden Stiles wie etwa Trip-Hop oder Jazz - so ist Chymeia sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Anspieltips: Jaded, White Pain, Wasteland. Fazit: Reinhören!


Lords Of Metal | Holland
Vanuit Zwitserland presenteren wij u: Cell Division! De vier oprichters van de band blijken allemaal met een volledig verschillende muzikale achtergrond in deze band te zijn gestapt. Van metal tot aan punk tot aan jazz, apart genoeg om te combineren, lijkt me. Ook apart genoeg dat ik nieuwsgierig werd naar hoe dit bij elkaar moest klinken. Overduidelijk blijkt dat deze band al een stuk verder is sinds hun eerste ideeÎn wanneer ik 'Chymeia' opzet. Vanaf de eerste tonen valt de veelzijdigheid van de muzikanten op. Neigend naar voornamelijk stevige poprock zijn er ook leuke uitstapjes gemaakt zoals het vrolijke en jazzy 'Dreams'. Het donkere 'Wastelands' duikt weer helemaal ene andere kant op en laat zien dat gitariste Mirjam uitstekend haar weg weet te vinden in verschillende stijlen. De enigszins schelle maar heldere stem van Gelgia kan zich vrij goed aanpassen al lijkt ze toch ietwat moeite te hebben om de stevige en snelle nummers bij te houden. Überdemensional' zou het weer heel leuk doen op verschillende dansfeestjes door het lekkere ritme van de dance invloeden. Aan de meer elektronische kanten van deze CD kan drummer/programmeur Dani T.zijn talent laten zien. De splinternieuwe bassist Oli heeft de pech net de opnamen te hebben gemist, maar de basslijnen door zijn voorganger goed uitgedacht en geven waar nodig een extra houvast. Het is wel duidelijk, met dit schijfje is wel bewezen dat bovengenoemde stijlen ook uitstekend samen gaan.

Score: 88/100


BatCult Webzine Siniestro | Spanien
La banda suiza Cell Division, ausentes discografiacamente desde el 2005, pusieron el pasado 8 de Febrero a la venta su nuevo disco: Chymeia, plagado de temas pegadizos como Shut Up (su primer single) y en el que mezclan sus habituales melodias a lo Zeraphine con toques de pop rock, voces a los sioxsie y una gran diversidad de estilos e influencias de lo más variado (Trip-Hop, Jazz, indie, goth...)

La impresión general que nos da este disco se tendría que calificar sobre todo con una afirmación: Sin complejos. El disco continuamente nos cambia de estilos y no es facilmente encasillable hay temas como Dreams o Wasteland suenan a bastante Siouxsie, y Gelgia se luce vocalmente imitando en muchas partes de ambos temas a la mitica lider de los Banshees; el cambio viene más en otros como Jaded o White Plain donde quizas la voz nos echa más para atras con ese aire a goth-metal que como bien hablan ellos mismos en sus influencias se deja entrever otra clara influencia a The Gathering y donde las guitarras traspasan peligrosamente 'el lado oscuro' Sin duda esa no es su faceta fuerte bajo nuestro punto de vista, con estos temas se vuelven más pasables y los preferimos cuando tocan su lado más pop con la radiable Shut Up muy pegadiza y divertida para cualquier oido, cierto que no es la panacea musical pero el resultado es cien veces mejor. Un tema que para mi destaca sobre el resto es Should I que me recuerda mucho a Ladytron con una melodia que crea una atmosfera envolvente y con más miga que otras de suscomposiciones, una gran bateria y base electrónica que sacan lo mejor del grupo y con unas guitarras que suenan a los primerizos discos de Zeraphine, me encanta la parte final del tema que termina en seco con total naturalidad. Otra canción que me parece que nos deja ver lo mejor de estos suizos es Überdimensional, una faceta muy experimental y electronica que va acorde con las nuevas tendencias que estan marcando los ultimos tiempos en la musica indie, sin duda otra grata sorpresa de tema. Lo que menos me gusta del disco es ese cierre final con Twilight muy metalero, muy largo e infumable, creo que terminando con Überdimensional hubiera quedado más redondo... dejando pasar los segundos tenemos una canción extra bastante The Creatures que al menos nos deja mejor sabor pero un tanto desconcertados ante tanto cambio de registro. El disco en general como hemos dicho desde el principio está lleno de cambios y saltos de estilos parece acertada esta apusta por no enmarcarse en exceso en una escena, a muchas bandas les va bien y estos Cell Division han mostrado mejoria desde su anterior trabajo Tsunami, ahora solo queda esperar la respuesta del publico, que será el que los juzgará en sus directos.


Basellandschaftliche Zeitung | Schweiz
Überraschendes Hell-Dunkel, Bericht von Urs Grether


IkEcht Gothic Reviews | Holland
Het Zwitserse Cell Division is al een flink aantal jaren bezig. Ze mengen ook al jaren meerdere stijlen van muziek tot een dark-rock, goth-rock, pop, wave geheel. In die jaren hebben ze een verbazingwekkend vaste line-up. Een maal een wissel van zangeres en na opname van dit album een wissel van bas-speler. Dat toont al wel iets aan van de kracht van deze band. Samenspel is absoluut goed. Evenals overigens de productie van dit werkje.

Wat brengt dit werkje dan. Nou een zeer afwisselend geheel, waar de tekst uit de pers-bijlage eens echt gebruikt mag worden:
"Each song is different, but all belong together"

En dat verschillend dat gaat dan dus echt van een ballad naar een stevig rocknummer naar een donker broeierig nummer (aanrader "Dreams"). Allen met de sterke zang van Gelgia C., een stem die bij mij enige gewenning nodig had, maar die ik steeds beter ben gaan vinden.

Overall is dit een album dat groeit, dat voor de goth-rock liefhebbers zeker een luisterbeurt waard is, maar voor vele lezers van dit log ook buiten hun normale straatje valt. Te veel rock, te weinig electronisch materiaal. Maar voor hen die dit soort uitstapjes wel kunnen waarderen, dit is een sterk album, niet superbijzonder of zo, maar het zit wel gewoon allemaal goed in elkaar en kent zijn positieve uitschieters. Een mooie 50 minuten om toe te voegen aan de verzameling.


Medienkonverter | Deutschland
Vor nunmehr 13 Jahren gründeten sich Cell Division in Zürich. Vier Musiker aus völlig unterschiedlichen Musikrichtungen (Dark Rock, Metal, Punk und Jazz-Funk), die zusammen einen eigenen Weg gehen wollten und sich nicht durch Genregrenzen einschränken lassen wollten. Seit dem 2ten Album „Tsunami“ ist der Sängerposten durch Gelgia C. Stark besetzt und mit „Chymeia“ erscheint nun Album Nummer vier.

Cell Division zu beschreiben fällt eher schwer – grundsätzlich ist es rockige Gitarren-Musik mit weiblichen Gesang. Doch allein der Gesang ist so abwechslungsreich, daß eine Zuordnung oder ein Vergleich schwerfällt. Mal gefühlvoll sanft, dann wieder schrill und hoch, oder auch rockig hart – Gelgia's Stimme erweist sich als äußerst flexibel, nicht immer ist jeder Ton perfekt, aber in jedem Fall ist ihr Gesang etwas besonderes und macht viel vom Wiedererkennungswert der Band aus. Dabei kann man es aber nicht belassen, denn auch die instrumentale Seite von Cell Division ist flexibel und sehr interessant. Die einzige Band, mit der Cell Division vielleicht im Klang verglichen werden könnte wären Siouxsie & the Banshees zu Zeiten der Hyena. Aber Cell Division sind wesentlich abwechslungsreicher. Immer wieder schwanken sie zwischen vielen Richtungen, die Riffs sind zum Teil sehr metalartig, dann folgen ruhige Keyboardpassagen und alles wirkt ungemein homogen. Für den vollen Genuß braucht es aber Zeit und Ruhe, denn Cell Division müssen erobert werden. Manch ein Titel ist aber auch nach mehrfachem Hören nicht gelungen – der Refrain von „dirge for the doomed“ regt nach der 5ten Wiederholung wegen des gequälten Gesangs auf, „should I“ rutscht auf der Kitschpfütze aus und „Twillight“ ist viel zu hoch gesungen. „Überdimensional“ ist zwar auf deutsch gesungen und im Stil ganz anders als die anderen Albentitel aber irgendwie auch unterdurchschnittlich.

Empfehlen kann man „Chymeia“ jedem, der gerne Rock, Goth Rock und (nicht allzu harten) Goth Metal mag und keine Scheu davor hat, eine CD mehrmals und aufmerksam zu hören um ihren wahren Wert schätzen zu können. 4,5 Punkte für ein interessantes Album mit sehr starken Moment aber auch einigen schwächeren. Die Songs „Jaded“, „White Pain“ und „Shut up“ sind auf jeden Fall starke Anspieltipps.


Darkgate.ch | Schweiz
Unbeirrt gehen Cell Division ihren eigenen Weg. Das beweisen die vier Musiker auch auf ihrer aktuellen CD "Chymeia". Viele Einflüsse aus verschieden Stillrichtungen hielten darauf Einzug und das aus gutem Grund: Jeder der vier Musiker brachte seine eigenen Ideen mit ein. Den dunklen Gitarren Ton weiterhin im Vordergrund, werden die Songs umwoben mit einem Soundteppich, der fast für jedes Lied neu gesponnen wurde. Von Pop/Rock über Trip-Hop, Club-Dance bis sogar Jazz-Anleihen, fehlt nichts auf diesem Album. Dazu die aussergewöhnliche, manchmal schon fast operettenhaften Stimme von Gelgia - dieses Werk scheint was Aussergewöhnliches zu sein.

Fern ab vom Mainstream überraschen uns Cell Division immer wieder mit was Neuem, ohne ihren unverkennbaren Stil zu verlassen. Meine Anspieltipps: "White Pain", "Dirge For The Doomed", "The Dead Rose", "Shut up" und mein absoluter Favorit "Twilight" der ganz harmlos anfängt und seine Stärke nach und nach zeigt, so wie das ganze Album. Nur einmal anhören reicht nicht!

Cell Division wurde 1995 in Zürich von vier Personen mit unterschiedlichem musikalischem Hintergrund gegründet: Dark-Rock, Metal, Punk, Hardcore und Jazz-Funk waren damals die Haupteinflüsse der vier Musiker. Dies hat sich im Laufe der Jahre natürlich gewandelt, aber natürlich nicht komplett.
Das grosse Potential der Band zeichnete sich bereits auf dem Album "Tsunami" ab, das im Berliner Studio von Produzent Thommy Hein (Zeraphine, Nina Hagen, Corvus Corax, Tanzwut) im Jahr 2004 eingespielt wurde.


Neues Album und neuer Bassist | Kultra-FM Freies Radio Berlin
Die Schweizer Darkrocker Cell Division haben ihren neuen Longplayer am Start. "Chymeia" heißt das Album, bei dessen Produktion sich die Band keinerlei Grenzen bezüglich Stil und Experimentierfreude gesetzt hat. Entsprechend abwechslungsreich ist das Album geworden. In der Schweiz ist "Chymeia" bereits seit dem 08. Februar erhältlich, in Deutschland kommt das Album am 14. März. Unmittelbar nach Beendigung der Studioaufnahmen zum Album im Herbst 2007 verließ Gründungsmitglied und Bassist Heinz H. aus persönlichen Gründen die Band. Cell Division haben in Oli S. mittlerweile ein überzeugendes neues Bandmitglied für die 4 Saiten gewinnen können. Die Band schaut jetzt nach vorne und freut sich auf die anstehenden Liveshows in der neuen Besetzung.


DJ JHG Shark | Konzertbericht
Zwei Tage zuvor hatte ich die neue CD ‘Chymeia’ von Cell Division erhalten. Ich war gespannt wie sich die Songs live anhören würden. Zahlreiche Gäste fanden den Weg ins Werk21. Die zwei Frauen und Herren machten eine tolle Show :) Es ist schwierig die Musik zu beschreiben: Ein bisschen Siouxsie, ein bisschen Vyllies und eine vielfältige Stimme einer ausserordentlichen scharmanten Sängerin. Man merkte dass es der Band grossen Spass machte live zu spielen. Nach einer gewissen Zeit taute auch das Publikum auf und machte mit. ’Shut up’, ’Should I’ und ’Überdimensional’ sind grossartige Songs, die bestimmt auch Fans ausserhalb der Gothic Szene finden werden. Es war mir ein Vergnügen Cell Division endlich auch mal live gesehen zu haben :) … es war bestimmt nicht das letzte Mal…


Trespass.ch | Schweiz
Als wahre Meister der musikalischen Verschmelzung und Verwandlung outen sich Cell Division mit ihrem aktuellen Werk "Chymeia". Opera-Rock, kräftige Chöre und ein heiss brodelnder Topf verschiedenster Sounds werden von Gelgia C (voc, violin), Mirjam G. (git/voc), Dani T. (drum, prog) und Oli S. (bass) zu einem Hexentrank besonderer Güte vermengt. Und im Verlauf dieses Prozesses schwemmen immer wieder überraschende Mischungen an die Oberfläche. "Wasteland" ist ein stampfendes mitreissendes Endzeit-Spektakel zum Mitsingen, "The Dead Rose" eine herzzerreissende Halbballade mit der Dichte von Quecksilber. Besonders faszinierend ist, dass die musikalische Form von Cell Division sich dabei stetig wandelt, die Intensität aber das verbindende Element darstellt. "Shut up" ist ein fast abstrakt fröhlicher Synthi-Pop, der Cell Division fast etwas punkig zu Gesicht steht. Wobei man sowieso nicht so genau weiss, wo man diese Band hintun soll. Vom Äusseren und wegen der manchmal operettenhaften Stimme historisch zum Industrial zählend, liefern sie in "Dreams" gar Argumente dafür, eine Jazz-Band zu sein. Und auch mit dem ausnahmsweise deutschsprachigen Elektro-Thrash "Überdimensional" bestätigen Cell Division dem Ausdruck musikalische Reise noch mindestens eine zusätzliche Dimension verleihen zu können. Aussergewöhnlich!


Sleaze-Metal.com | Deutschland & Schweiz
„Cell Division“ aus der Schweiz liefern mit „Chymeia“ ihr bereits fünftes Album. Stiltechnisch bewegt sich die Band zwischen Dark Rock und Gothic. Die beiden wunderschönen Damen „Glegia“ am Gesang und „Mirjam“ an der Gitarre sind für uns Männer natürlich gleich ein echter Eye Catcher. Dabei wollen wir natürlich nicht die Herren „Oli S. am Bass und „Dani T.“ an den Drums vergessen die hier ebenfalls einen guten Job machen. Auffällig ist aber als erstes die wunderbare und kräftige Stimme von „Glegia“ und der super produzierte Sound von „Chymeia“. Ich persönlich höre mir praktisch keine Musik mehr an aus diesem Sektor, wobei die Klänge von „Cell Division“ sehr erfrischend wirken. Die Band überzeugt hier mit wunderschönen Melodien die natürlich mit einem düsteren Touch unterlegt sind, absolut Gothic Party taugliche Tanzmusik die aber doch viel mehr darstellt. So gefällt mir das Dark Wave lastige „The Dead Rose“ doch sehr gut obwohl es genau so ein Titel ist bei dem an Partys im Dynamo oder im Abart getanzt werden könnte. Mit „Jaded“, „White Pain“ und vor allem „Should I“ liefern „Cell Division“ aber durchaus starkes Material welches sich jemand anhören kann der mit der Dark Szene überhaupt nichts am Hut hat. Der zauberhafte Chorus bei „Should I“ zum Beispiel lässt mir die Haare zu Berge stehen, unglaublich gefühlsvoll gesungen von „Gelgia“. Leser unseres Magz werden wohl eher kaum auf solche Musik stehen, aber wer das zwischendurch mal gerne hat dem empfähle ich „Chymeia“ denn die Band hat hier wirklich grossartiges geleistet. Mit Titel im Gepäck wie „Shut up“ oder „Dreams“ sollte der Werdegang der Kapelle doch sehr beschleunigt werden. Klasse Produktion, Killer Songs und eine Band die auf dem höchsten Stand agiert, was will man mehr?


Re-Flexion | Deutschland
...das Album wirkt homogen und kongruent. Beim Hören spüre ich eine echte Überzeugung, die „Chymeia“ ausstrahlt. Die Identifikation mit „Chymeia“ ist deutlich spürbar. Dem Schweizer Quartett gelingt es eine wohlige Grundstimmung zu schaffen, in der man sich als Zuhörer gefangen fühlt. Die abwechslungsreichen und harmonischen Melodieführungen tragen „Chymeia“ hoch durch die Lüfte, begleitet von einem Schwarm zielstrebiger Zugvögel dem Erfolg entgegen. Als Anspieltipps kann ich folgende vier Tracks empfehlen: „Jaded“, „Dirge For The Doomed“, „The Dead Rose“ und „Dreams“. Mit „Chymeia“ ist Cell Division ein weiteres Album gelungen, das danach strebt, gehört und bestaunt zu werden. Hoffentlich schafft es Cell Division mit „Chymeia“ internationale Bekanntheit zu erlangen, denn das wünschte ich den vier sympathischen Musikern. Auf der Homepage www.celldivision.ch findet man weitere interessante Informationen über die Band. (Marco Meier)


Exit-music.ch | Schweiz

„Die Chemie stimmt“, lassen die vier legendären Düster-Musicusi aus Züri zu ihren 10 neuen Gruftschlagern verlauten. Ob’s wirklich stimmt?

Bereits die ersten Minuten lassen Zweifel an dieser vermeintlichen Stimmigkeit aufkommen: Eine im Refrain des Openers „Jaded“ unsanft dahingeschmetterte Pseudo-Arie evoziert die partout vermiedenen und so sehr gefürchteten Klischees einer unendlich schlechten Möchtegern-Gothic-Band. Da können selbst der wirklich hübsch wavige Polterbass und die jauchzende Stottergitarre ein verzweifeltes Kopfschütteln des so hoffnungsvollen Gruftiherzens nicht verhindern. Auf dem Nachfolger allerdings weicht der Schrecken angenehm überraschtem Wohlgefallen: „White Pain“ ist Dark Wave in mäjestätischstem Triphop-Gewand; sowohl musikalisch als auch textlich erweisen sich Cell Division hier als Kenner und Könner ihrer Zunft. Auf dem darauf folgenden „Wasteland“ (vermutlich die erste Singleauskopplung) schliesslich wagt das Quartett einen verwegenen Sturzflug – den konkurrierenden Eyeshadows in Persona sei dringliches Anschnallen ans Herz gelegt. Vertracktes Sampling in bester Young Gods-Manier, pulsierender Bass sowie atmosphärische Gitarrenriffs machen den Song zusammen mit einer einprägsamen Melodie, prototypischem Endzeit-Parolen und natürlich der hervorragend expressiven Stimme Gelgia C.s zum Gruftschlager schlechthin: „The earth will become a wasteland! The earth will become a wasteland!“ – dieser Wurm will nicht mehr aus dem erfreuten Ohr, im Dreier-Stechschritt wird euphorisch schwenkend getanzt. Auch der nächste von wunderbar weinenden Gitarren getragene Song, „Dirge For The Doomed“, zeugt von grosser Eindringlichkeit und erweist sich als hübsche Mitsing-Ballade, die auch von den Spice Girls gesungen sein könnte (wären sie etwas depressiver, versteht sich). Leider hält der Ikarus’sche Sturm Richtung Himmel nicht allzu lange an, ein erster Streifschuss erschüttert das Flugi von Cell Division auf „The Dead Rose“, das sich, abgesehen vom netten Lounge-Einschlag, wieder sämtlicher Gothic-Rock-Klischees bedient. Hätte nicht wirklich sein müssen. Auf „Shut Up“, ein an Avril Lavigne gemahnender, absolut schrecklicher möchtegern-punky „na, na, la, la“-Güsel, schliesslich ereilt das Gruftquartett beinahe dasselbe Schicksal wie einst Saint-Exupery. Mit dem sich anschliessenden „Should I“ allerdings geht’s wieder aufwärts: Diese wunderschöne, von Keyboards und einer selten gehörten Traummelodie gezierte Ode an Client lässt über den einen oder anderen bereits gehörten Lapsus hinweghören und das wahre Potential Cell Divisions erkennen. Auch der sehr jazzige, Piano-lastige Nachfolger „Dreams“ überrascht angenehm und weist auf den mannigfaltigen musikalischen Hintergrund der Bandmitglieder hin. Auf dem zweitletzten Track „Überdimensional“ wagen sich Cell Division auch noch in Deutsch-Elektro-Trash-Gefilde und präsentieren einen spassigen, aber wenig gehaltvollen Disco-Knaller, der sich nur knapp am ganz eigentlichen Schlager vorbeibewegt. Mit dem allerletzte Song „Twilight“, der zuerst sachte beginnt und sich dann zum Bombast-Stampfer schlechthin wandelt, gelingt Cell Division ein furioses Ende, das schliesslich zu einem verstörenden Hidden Track überleitet, der zu beredtem, ratlosen Schweigen einlädt.

„Chymeia ist ein Album, auf dem der Hörer verschiedene Stationen von Musik erlebt. Jeder Song ist anders, und doch gehören alle zusammen.“ Dies sagen Cell Division in ihrem Presse-Sheet. In den ersten beiden Punkten stimmen wir zu. Allerdings gehören gewisse Songs schlicht nicht zu den anderen. Die Zellteilung ging hie und da wohl unkontrolliert vonstatten. Aber wir sind überzeugt davon, dass wir dieser wirklich ausnehmend talentierten Band bezüglich ihrer Aussage zur Chemie spätestens beim nächsten Album Recht geben können werden.

Anspieltipps: White Pain, Wasteland, Should I, Twilight
Trackliste: 1) Jaded; 2) White Pain; 3) Wasteland; 4) Dirge For The Doomed; 5) The Dead Rose; 6) Shut Up; 7) Should I; 8) Dreams; 9) Überdimensional; 10) Twilight
similar artists: Siouxsie, London After Midnight, The Crüxshadows